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Blogzeit
Vorsatz für 2012: Ich ändere mein Standardkennwort! PDF Drucken
Geschrieben von: Lars Gentz   
Mittwoch, den 28. Dezember 2011 um 17:10 Uhr

Wer kennt das Problem nicht? Für fast jede Webseite hat man mittlerweile einen Login-Bereich, wie z. B. für jeder Webshop, jedes Forum, jeder Stellenmarkt, jedes Immobilien- und Gebrauchtwagen-Portal, jeder Server, jedes VPN, etc.

Kennwortsicherheit

So unterliegt man natürlich gerne der Versuchung, sämtliche Zugänge mit nur einem Kennwort abzusichern. Immerhin muss man sich ja schon den jeweiligen Nutzernamen merken ;-)

Wagt man einen Rückblick auf 2011, so fallen sofort ein paar Events ins Auge, die Sie dazu veranlassen sollten von dieser Praxis, nur ein Kennwort zu benutzen abzulassen:

  • April 2011: Hackerangriff auf Sony:
    Unbekannte haben sich Zugriff auf Daten von knapp 75 Millionen Konten verschaffen können. Sony musste als Konsequenz das "Playstation Network" für viele Wochen offline schalten und nachbessern. Ein hoher Imageverlust für ein so großes Unternehmen!
  • Mai 2011: Hackerangriff auf Neckermann.de
    Hackern gelingt es Daten von ca. 1,2 Millionen Gewinnspielteilnehmern abzugreifen.
  • Juli 2011: Hackerangriff auf Rewe:
    Hier waren ca. 52.000 angemeldete Nutzer einer Tauschbörse von Tier- und Fußballbildern Opfer von Datenklau. Es gelang den Hackern die Datenbank zu knacken und gelangten somit in den Besitz von Benutzernamen und Kennwörtern.
  • Dezember 2011: Hackerangriff auf Immobilienscout24.de
    Informationen wie Namen, Kontaktdaten, sowie interne Registrierungsnummern gelangten in den Besitz von Angreifern.
Angemerkt sei, dass dies eine unvollständige Liste ist. Des Weiteren haben die betroffenen Unternehmen in der Zwischenzeit Maßnahmen zur Beseitigung der entsprechenden Lücken in den jeweiligen Systemen getroffen. Diese Liste dient ausschließlich der Veranschaulichung, wie schnell man von einem Datenklau betroffen sein kann.
Nutzer, die einem eventuellen Angriff auf ein System von Dritten, bzw. auf das eigene System betroffen sind, sehen hier schnell das Problem:
Kennt der Angreifer erst einmal Vorname, Nachname, Geburtstag und E-Mail-Adresse, so kann er aus diesen Daten sehr schnell die gängigsten Kennwörter reproduzieren.
Verwendet man nun ein und das selbe Kennwort für mehrere Zugänge, so erhält der Angreifer die Möglichkeit die virtuelle Identität des jeweiligen Nutzers zu übernehmen. Mit dem Zugang zu einem E-Mail Konto kann man sich für die meisten Zugänge ein neues Kennwort zuschicken lassen. So kann der Angreifer z. B. Flüge oder Bahnfahrten im Namen des Nutzers buchen, Einträge in Foren posten, e-Bay Einkäufe tätigen und via online Bezahldienst begleichen.
Ich möchte Ihnen und vor allem meinen Kunden hier eine kleine Einführung bereitstellen, was ein sicheres Kennwort ist und wie Sie mehrere Kennwörter verwalten können.

Einführung

Wirft man einen Blick auf die üblichen Top-Ten der beliebtesten Kennwörter, so kommen meist folgende Ergebnisse:

  • Einfach Zahlenkombinationen wie z. B: "12345", "123456", "123456789".
  • Das Wort "password"ist ebenfalls sehr beliebt. Auch die deutsche Variante "Passwort" wird gern verwendet.
  • (Vor-)Namen: Der eigene, der der Freundin bzw. des Freundes, Kindernamen, Haustierenamen etc. Zu den beliebtesten Namen gehören "Nicole", "Daniel", "Michael" & "Jessica".
  • Geburtsdaten
  • Produktnamen wie z.B. "4711", "Q5", "SL500" etc.
  • Namen von Städten.
  • Auch Tastenkombinationen wie "qwerty" bzw. "qwertz" (je nach Tastaturbelegung) sind beliebt.
  • "iloveyou" in sämtlichen Varianten, auch eingedeutscht ("iloveu", "ichliebedich", etc) sollte vermieden werden.
  • ...

Wenn Sie sich jetzt schon "ertappt" fühlen, sollten Sie auf jeden Fall den guten Vorsatz für 2012 umsetzen und Ihre Kennwörter ändern!

Selbst wenn Sie noch von der Sicherheit Ihrer Passwörter überzeugt sein sollten, sollten Sie den Artikel bis zum Ende lesen :-)

Passwortlänge:

Ein Kennwort sollte m. E. mindestens 10 Zeichen lang sein.

Zu verwendene Zeichen:

Als Zeichen sollten neben normalen Buchstaben zwischen a-z und A-Z, auch Zahlen zwischen 0-9 enthalten sein. Ein Sonderzeichen, falls im jeweiligen Fall erlaubt, wäre ein zusätzlicher Schutz.

Wie sicher ist mein Kennwort?

Sie haben sich ein Kennwort ausgedacht und wollen es nun wissen! Wie sicher ist mein Kennwort eigentlich? Wie viel Zeit würde ein PC benötigen ein solches zu hacken?

Unter http://howsecureismypassword.net/ können Sie dies schnell überprüfen.

Gehen wir einmal davon aus, Sie haben ein nur fünfstelliges Kennwort, z. B. "karte", so kann ein handelsüblicher PC selbiges in weniger als 0,05 Sekunden knacken!

  • Ein achtstelliges Kennwort kann innerhalb von 13 Minuten(!) geknackt werden.
  • Ein zehnstelliges Kennwort mit lauter Kleinbuchstaben könnte ein PC innerhalb von 6 Tagen erraten.

Beachtet man jedoch ein paar kleine Tips, so kann man diese Zeiten drastisch erhöhen!

  • Ersetzt man nun einen Kleinbuchstaben durch einen Großbuchstaben, so werden aus 6 Tagen 18 Jahre!
  • Ersetzt man zusätzlich einen Kleinbuchstaben durch eine Zahl, werden aus 18 Jahren 106 Jahre!
  • Ersetzt man anschließend noch einen Kleinbuchstaben durch ein Sonderzeichen, werden aus 106 Jahren 928 Jahre!

Ein solches Kennwort gilt als sehr sicher.

Jetzt stellt man sich die berechtigte Frage:

"Wie kann ich mir ein solches Kennwort ausdenken und merken?"

Eigentlich geht das relativ einfach. Man denkt sich einen Satz, den man sich gut merken kann, aus. Zum Beispiel:

  • "Freitag ist Waschtag!"
  • Anschießend entfernt man die Leerzeichen: "FreitagistWaschtag!"
  • Ein "s" ähneld einer 5, ersetzt man dieses nun ergibt dies: "Freitagi5tWa5chtag!"
  • Ein "a" kann man gut merkbar durch ein "@" ersetzen und man erhält folgendes Ergebnis:
  • "Freit@gi5tW@5cht@g!"

Ein 19 stelliges Kennwort mit Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen.

Wie oft verwende ich ein Kennwort?

Eigentlich gilt die Regel ein Kennwort nur einmal zu verwenden. Bei der Hülle und Fülle allein an Logindaten für Webseiten übersteigt dies jedoch schnell die Kapazitäten des menschlichen Gehirns ;-)

Unseren Kunden raten wir für diesen Zweck zu einem Passwortmanager und empfehlen immer wieder die Software von agilebits:

"1Password"

Es liegt derzeit in einer Version für den Mac, Windows, iPhone, iPad sowie für Android vor.

Gerade die Versionen für mobile Geräte sind eine sehr sinnvolle Erweiterung, da man so sämtliche Kennwörter immer geschützt bei sich hat.

1Password unterstützt auch die konstenlos nutzbare Dropbox zur Synchronisation zwischen allen Geräten. Auch bietet 1Password dem Nutzer über die Dropbox die Möglichkeit seine Kennwörter via Webbrowser aufzurufen.

Weitere Informationen über 1Password erhalten Sie unter folgender Adresse:

https://agilebits.com/onepassword

 

Natürlich stehen wir Ihnen bei weiteren Fragen gerne über die üblichen Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung! Für Ihr Unternehmen erarbeiten wir gerne ein IT-Sicherheitskonzept, bzw. überprüfen Ihre Bestehendes auf Sicherheitslücken und Risiken. Selbstverständlich präsentieren wir Ihnen Lösungsvorschläge diese schnellstmöglich zu schließen und unterstützen Sie bei der Realisierung und Einführung.
Sie erreichen uns gerne telefonisch unter (08024)-6 49 95 90

 

 
Microsoft beendet Support für "Office XP" am 12. Juli 2011 PDF Drucken
Geschrieben von: Lars Gentz   
Mittwoch, den 18. Mai 2011 um 08:30 Uhr

Nach fast einem Jahrzehnt beendet Micorsoft nun endgültig den Support für Ihre Office-XP Produktreihe am 12.Juli 2011. Es werden also ab diesem Stichtag keinerlei Updates mehr herausgegeben.

Es handelt sich um folgende Produkte:

  • Office XP Developer Edition
  • Office XP Professional Edition
  • Office XP Prof. Special Edition
  • Office XP Standard Edition

Microsoft warnt:
Sollten Sie eines der oben genannten Produkte nach Support-Ende weiterverwenden, so nehmen Sie erhebliche Betriebsrisiken in Kauf, wovon Microsoft insbesondere für professionelle IT-Umgebungen dringend abrät.

Im Klartext bedeutet dies für Sie, dass bei Problemen mit nicht mehr offiziell unterstützter Software keinerlei Unterstützung von Microsoft zu erwarten ist. Auch Servicetechniker werden nur noch bedingt Support leisten können. Sicherheitslücken werden seitens des Herstellers auch in akuten Fällen nicht mehr geschlossen. Dies kann Sie und Ihr Unternehmen für Angriffe verwundbar machen. Weitere Informationen stellt Microsoft auf folgender Webseite zusammen:
http://technet.microsoft.com/de-de/office/hh124301

Gerne beraten wir Sie bei der Umstellung auf die aktuelle Version "Office 2010" und unterstützen Sie bei Testläufen in Ihrer IT-Umgebung.

Vielleicht ist dies aber auch die Gelegenheit für Ihr Unternehmen um von Microsoft Office Produkten auf OpenSource Lösungen wie zum Beispiel OpenOffice zu wechseln. Wir analysieren gerne Ihre Office-Dokumente auf Kompatibilität.

Für Sie bieten wir professionellen Support bei Installationen, Workshops, Dateikonvertierungen sowie Schulungen auf neue Versionen bzw. Produkte an. Sie erreichen uns, gerne auch kurzfristig, unter folgender Telefonnummer: (08024)-6 49 95 90

 

 
Ergonomie am Bildschirmarbeitsplatz - Der Monitor PDF Drucken
Geschrieben von: Lars Gentz   
Mittwoch, den 30. März 2011 um 12:59 Uhr

Wer den ganzen Arbeitstag überwiegend am PC und somit vor einem Bildschirm sitzt sollte diesem Punkt etwas mehr Aufmerksamkeit widmen. Der richtige Bildschirm dient dem Schutz der Augen und des Sehvermögens.
Galt vor einigen Jahren ein 15“ Bildschirm als Standard, so würden wir heute zu einer Mindestgröße von 17“ raten. Hierbei gilt zu beachten, dass sich der Sehabstand mit größerem Monitor ebenfalls vergrößern sollte.

Es gelten folgende Empfehlungen:

  • 15“: ca. 50cm
  • 17“: ca. 60cm
  • 21“: ca. 80cm

Es wird also spätestens ab 21“ Bildschirmgröße ein mindestens 100 cm tiefer Arbeitstisch verlangt (siehe dazu auch „Der Arbeitstisch“).

Der Bildschirmstandort sollte so gewählt werden, dass er dem Gesicht frontal gegenüber steht und nicht schräg! Des Weiteren ist es ideal, wenn der Monitor höhenverstellbar ist, so dass sich die Bildschirmoberkante auf die Höhe der Augen einstellen lässt.

Um die Augen weiter zu entlasten, sollte er parallel zur Fensterfront aufgestellt werden.

Die Darstellung von dunkler Schrift auf hellem Untergrund ist für das menschliche Auge leichter zu lesen als umgekehrt. Ebenfalls sollte die Schriftdarstellungsgröße nicht zu klein bzw. die Bildschirmauflösung nicht zu hoch gewählt werden. Wenn Sie sich dabei ertappen die Augen zusammenkneifen zu müssen um den Text zu lesen, sollten sie genau an diesen Einstellungen arbeiten.

Fragen zur Ergonomie am Arbeitsplatz? Wir beraten Sie gerne unter (08024)-6 49 95 90

 
Ergonomie am Bildschirmarbeitsplatz - Der Arbeitstisch PDF Drucken
Geschrieben von: Lars Gentz   
Mittwoch, den 30. März 2011 um 12:58 Uhr

Ihr Arbeitstisch sollte mit 72cm über eine ausreichende Höhe verfügen. Die Oberfläche sollte „entspiegelt“ sein, umso wenig Reflexionen wie möglich zu generieren. Ideal ist eine neigbare und mindestens 160 x 80cm große Arbeitsfläche. Die Tiefe ist stark von den Sehabständen, den Abmessungen der verwendeten Geräte, sowie genügend Freiraum für die Handauflage bei entsprechenden Eingabegeräten wie Maus, Tastatur, Grafiktabletts etc. abhängig.

Neben den üblichen Arbeitsutensilien sollte man neben dem Monitor, der Tastatur und Maus keine Geräte wie Drucker, Scanner, Frankiermaschienen etc. finden. Diese gehören auf einen separaten Platz.

Fragen zur Ergonomie am Arbeitsplatz? Wir beraten Sie gerne unter (08024)-6 49 95 90

 


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